Rechne ich da richtig?

Das hat ja wirklich eingeschlagen wie eine Bombe. Facebook kauft WhatsApp. Und das für sage und schreibe 19 Milliarden Dollar.
So – nun habe ich mal gelernt – Eine Milliarde sind 1000 Millionen! Der Kaufpreis ausgeschrieben sieht wie folgt aus:  19.000.000.000 Ganz schön mächtig.
Aber wie kommt man auf so einen Kaufpreis? Für was wurde das denn bezahlt?
WhatsApp hat 450 Millionen Benutzer. Wenn ich also die 19 Milliarden durch 450 Millionen Nutzer teile komme ich auf  42 Dollar pro Nutzer?
Mein WhatsApp hat 99 Cent gekostet. Was bringe ich denen für gut 40 Dollar die noch übrig sind ein? WhatsApp soll ja werbefrei bleiben – und selbst wenn WhatsApp eine jährliche Gebühr, sagen wir zwei Dollar verlangt, dauert es 20 Jahre bis das alles wieder raus ist…

Schon ist es wieder soweit. Ich bin einfach zu blöd, die Sache zu verstehen. Wenn mir hier jemand weiterhelfen kann, dann wäre das wunderbar. Ich freue mich auf Eure Kommentare.

 

One Reply to “Rechne ich da richtig?”

  1. Sehr geehrter Herr Blödmann,
    selbstverständlich rechnen Sie falsch – dies stellt generell ein großes Problem von eifon-Nutzern und Nutzern von Apfel-/App-Software dar. Hierzu sollte man gelegentlich eine Studie machen, inwieweit Intelligenz mit diesen Nutzern überhaupt korreliert oder eben nicht.

    Um beim Thema zu bleiben:
    1.) WhatsApp ist die Software von einer US-Firma. Nach den ganzen Enthüllungen bzgl. NSA, CIA & Co. mit der Totalüberwachung des Internets, erhält man/frau schon mal den ersten Hinweis: Es gilt die Millionen persönlichen Daten der WhatsApp-Nutzer abzusaugen und der NSA, CIA & Co. zur Verfügung zu stellen. Bezüglich der nationalen Sicherheit der USA spielen Kosten bekanntlich eine völlig untergeordnete Rolle.

    2.) Es ist schlicht bekannt (o.k., wohl nicht unbedingt bei eifon-Nutzern), dass WhatsApp eine sehr kritische Applikation ist, da sie ungefragt nicht nur den kompletten Chat – und das auch noch unverschlüsselt – total überwacht, nein, als Bonbon dieser Software wird noch das ganze eifon-Adressbuch ausgelesen und ungefragt und völlig unverschlüsselt auf Server in die USA übertragen.

    Das muss man und frau sich mal auf der Zunge zergehen lassen:

    Ein eifon- und WhatsApp-Nutzer hat als Geschäftsmann / Privatperson unter Umständen 200 bis 300 Kontakte abgespeichert; oder sogar noch mehr. Oft sogar nicht nur die Rufnummer und email-Adresse, sondern auch die komplette Adresse – teilweise sogar mit persönlichen Informationen wie Name der Frau/des Ehemannes, der (intimen) Freundin/Freund, sein/ihr Geburtsdatum – teilweise sogar noch intimere Details (mag gerrne Rosen, mag gerne Sekt, mag gerne Sexfilme etc.).
    So, alle diese Daten werden dank WhatsApp ungefragt, unkontrollierbar und völlig unverschlüsselt auf Server in die USA verschickt.

    Alleine das Abgreifen all dieser Daten auf dem unverschlüsselten Weg ist für einige Hacker etc. bares Geld / Gold wert. Damit lassen sich auch super Erpressungen starten. Hinzu kommt, dass all diese Daten der Firma WhatsApp vorliegen. Diese Firma verkauft diese Daten an Dritte (genau wie facebook), welche Millionen oder sogar Abermillionen an Dollar dafür zahlen. Neben Werbebriefe etc. lassen sich auch ganze Persönlichkeitsprofile erstellen. Diese sind z.B. wichtig für Automobilhersteller u.a.m., um sich ein Bild zu machen, wer Kunde werden könnte, wo die reichen Leute sitzen, die es anzusprechen gilt etc. pp. ff.

    Die 99 cent, welche die völlig naiven und eigentlich dümmlichen WhatsApp-Nutzer bezahlen, ist völlig irrelevant. Eigentlich könnte WhatsApp sogar Geld zahlen, weil die Nutzer so dumm sind, ihre und vor allem die ganzen sensiblen Daten ihrer Freunde, Bekannten und vor allem Geschäftskunden kostenlos preiszugeben.

    Selbst Menschen, die so intelligent sind, dass sie Datenkraken á la WhatsApp, google, facebook etc nie nutzen würden, werden dank der Dummheit der WhatsApp-Nutzer in diesen Dreck mit hereingezogen. Da kann man zu solchen Freunden, Bekannten und vor allem Geschäftskunden nur „Danke“ sagen,, wievel, vielen „Dank“, dass sie einen selbst derart kompromittieren und desavouieren. Tja, wer solche Freunde, Bekannte und / oder Geschäftskunden hat, die WhatsApp einsetzen, der braucht wahrlich keine Feinde mehr. Die Nutzer von WhatsApp sollten sich zudem über die Enthüllungen bzgl. NSA, CIA & Co. mit der Totalüberwachung des Internet gar nicht aufregen, denn sie tragen zur Totalüberwachung selbst aktiv und massiv bei. NSA-Motto: Dummheit siegt.

    All dies sollte Ihnen, Herr Blödmann, hinreichend bekannt sein. Ich gehe daher davon aus, sie wollen nur ihre Webseitenbesucher prüfen, wie dumm die sind. Ha, ha, ha.

    Ach übrigens, in der letzten Zeitschrift der Stiftung Wartentest wurde diese dumme WhatsApp-Applikation auch als sehr kritisch bewertet. Besser ist z.B. die Schweizer Software Threema. Aber sich darüber Gedanken zu machen, ist für viele eifon-Nutzer ein zu gewaltiger Anspruch. Dazu braucht man halt mehr als 3 Gehirnzellen.

    Tja, die „Dummheit der Menschen ist unendlich“, das sagte schon Albert Einstein, denn ob das Weltall unendlich ist, da war sich dieses Genie nicht sicher.

    In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, lieber Herr Blödmann, weiterhin viel Spaß mit der ach so tollen WhatsApp-Applikation. Und immer dran denken: Bitte weiter fleißig nutzen, denn die Festplatten der NSA sind noch lange nicht voll – zumal die NSA derzeit ein neues Rechenzentrum mit den sehr viel schnelleren SSD baut, damit sie noch schneller die Daten all der dummen WhatsApp-Nutzer (und anderen Blödmännern / -frauen) verarbeiten können.

    Nix für ungut – nen schönen Tag noch

    Ihr Zaphod Beeblebrox, der gerne im Weltall überall sein möchte, bloß nicht auf der Erde mit diesem unterirdischen Personal 😉

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